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Die Linke unterstützt Forderung der Bundesländer für die energetische Gebäudesanierung Berlin. 17. Juni 2011.
(red). Die Partei Die Linke will die Forderung der Bundesländer
für eine Aufstockung der finanziellen Mittel für die energetische
Gebäudesanierung aktiv unterstützen. "DIE LINKE unterstützt die
Forderung der Bundesländer nach einer Aufstockung der Mittel für
die energetische Gebäudesanierung. Zur Gegenfinanzierung könnten die
überflüssigen Zuschüsse für energieintensive Industrien aus dem
Energie- und Klimafonds gestrichen und die Brennelementesteuer
angehoben werden", schlägt Eva Bulling-Schröter vor. Die
umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des
Umweltausschusses im Bundestag erklärte weiter: "Dass energieintensive Unternehmen pro Jahr 500 Millionen Euro
als Ausgleich für emissionshandelsbedingte Strompreiserhöhungen
erhalten sollen, ist absurd. Damit würden diese Firmen dann über einen
vierten Mechanismus gefördert. Das Ökosteuerprivileg führt schon seit
Jahren zu einer Nettoentlastung großer Unternehmen. Die besondere
Ausgleichsregelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die mit der
EEG-Novelle sogar noch ausgeweitet werden soll, beschert
energieintensiven Industriezweigen ebenfalls Mehreinnahmen. Und
schließlich bekommen diese Unternehmen auch nach 2013 kostenlose
CO2-Zertifikate zum Ausgleich von direkten Carbon-Leakage-Effekten beim
Emissionshandel. In der Summe verdiene das Gros der energieintensiven Unternehmen an Klimaschutzinstrumenten, statt für den Umweltverbrauch zu zahlen. Weitere Zuschüsse könne man sich also getrost sparen und das Geld an anderer Stelle sinnvoller verwenden. Zudem sollten die Atomkraftwerksbetreiber als Ausgeleich für die Extragewinne aus dem Emissionshandel, die sie seit Jahren in Milliardenhöhe einfahren, eine höhere Kernbrennstoffsteuer zahlen. Am Ende wäre genug Geld da, um die Mittel für die energetische Gebäudesanierung kurzfristig um zwei und langfristig um fünf Milliarden Euro pro Jahr aufzustocken und die Energiewende im Gebäudebereich sozial abzufedern."
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