Informationen zur freien Arbeitsgemeinschaft für Solidarität, Medien- und Hilfs-Projekte Regionalhilfe.de
Informationen zur freien Arbeitsgemeinschaft für Soldiarität, Medien- und Hilfs-Projekte Regionalhilfe.de, direkt vom Gründer der Medien- und Hilfs-Projekte, dem französisch-deutschen Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor von 9 veröffentlichten Büchern, Andreas Klamm Sabaot. Produktion: Regionalhilfe.de / IBS TV Liberty
In der Folge einer Massenpanik beim größten Techno-Musik-Festival Loveparade 2010 in Duisburg wurden insgesamt 21 Menschen getötet und mehr als 500 Menschen verletzt. Unter den getöteten Menschen ist mindestens auch eine 25jährige Mutter eines 4jährigen Kindes, ein Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei und Studenten aus Deutschland, Bosnien, Spanien, Australien und China.
SPENDEN-Konto für die Hilfe für betroffene und angehörige Menschen der Opfer der Loveparade in Duisburg
Bei diesen Telefon-Nummern stehen Seelsorger und Seelsorgerinnen der Evangelischen und Katholischen Kirche, 24 Stunden für Gespräche, Rat und Trost zur Verfügung.
Zum Teil bieten in den Städten in Nordrhein-Westfalen auch die Gesundheits-Ämter kostenfrei Hilfe bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) nach der Katastrophe bei der Loveparade. WICHTIG. Auch die Hausärzte können Sie bei Belastungsstörungen an FACHÄRZTE oder Psychologen weiterleiten !
Hilfe kann auch in Kirchen, bei Pfarrern, Synagogen, in Moscheen oder im Hindhu-Tempel möglich sein.
11. 00 Uhr, Samstag, 31. Juli 2010, Salvator-Kirche, Duisburg, ökumenisch, Fernseh-Übertragung in das Fußball-Stadion. Dieser Termin ist für Menschen mit Platz-Angst wegen der vielen Menschen, die am Gedenk- und Trauer-Gottesdienst teilnehmen möchten NICHT geeignet.
In Memory for the victims caused by the Loveparade disaster in Duisburg, Germany.
Unsere Anteilnahme, Trauer, Mitgefühl und unser Beleid gilt den angehörigen Menschen, Verwandten, Freunden, Familien der 21 getöteten Menschen und der 511 verletzten Menschen und aller freiwilligen Nothelfer und Nothelferinnen und den mehr als 500 Rettungskräften im Einsatz bei der Loveparade Katastrophe in Duisburg am Samstag, 24. Juli 2010 und den 490.000 Menschen der Stadt Duisburg in Nordrhein-Westfalen.
Redaktion Regionalhilfe.de
Journalisten-Büro Andreas Klamm-Sabaot, französisch-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor
John Baptist Mission of Togo, Vertretung für Deutschland, Vertretung für Großbritannien, internationale Jüdische-Christliche Mission für soziale Entwicklung
Liberty and Peace NOW ! Human Rights Reporters, internationales Medien-Projekt für Menschenrechte
ISMOT International Social And Medical Outreach Team
Radio TV IBS Liberty
IFN International Family Network d734
MJB Mission News, ISSN 1999-8414
Freitag, 30. Juli 2010
Hilfe-Anfragen
Wichtiger Hinweis ! Wegen der Vielzahl der Hilfe-Anfragen, kann es zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen für eine Antwort kommen. Zur Zeit befinden wir uns bereits in mehreren NOTHILFE-Einsätzen, international. In dringenden NOTFÄLLEN, suchen Sie bitte Hilfe bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten oder BITTEN die großen Kirchen, wie Evangelische und Katholische Kirche um Hilfe. Bei internationalen NOTFÄLLEN bitte immer das Auswärtige
Amt in Berlin und Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle schriftlich verständigen sowie möglicherweise auch die Vereinten Nationen, www.un.org , informieren. Regionalhilfe, Redaktionen, 4. August 2010
Besucher-Zählungen Loveparade Duisburg 2010
Hilf mit!
Um die freundliche Unterstützung der Besucher und Besucherinnen der Loveparade 2010 in Duisburg wird gebeten.
DRK bittet um Spenden zur Unterstützung betroffener Menschen
Von Andreas Klamm-Sabaot
Duisburg. 29. Juli 2010. Bei der schlimmsten Katastrophe in
der Nachkriegs-Geschichte der Stadt Duisburg in der Folge einer
Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg wurden in der Folge des
schweren Unglücks 21 Menschen getötet und mehr als 500 Menschen
verletzt. Unter den Opfern sind auch eine 25jährige Mutter aus
Heiligenhaus bei Essen, die einen 4jährigen Sohn hat, ein Rechtsanwalt
mit eigener Kanzlei und zwei Studentinnen aus Spanien, sowie Menschen
aus Deutschland, Niederlande, Bosnien und China. Die Katastrophe bei der
Loveparade in Duisburg ist die zweit-schlimmste Katastrophe in der
Nachkriegs-Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Rettungsdienste von Malteser, Johanniter, ASB und DRK waren mit
mehreren Hundert ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen an der
Versorgung der zum Teil schwer verletzten Besucher und Besucherinnen des
größten Techno-Musik-Festivals in Europa beteiligt.
Mit knapp 500 ehrenamtlich tätigen Einsatz-Kräften und 25 Notärzte
war auch das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Duisburg e. V., an der
Versorgung der verletzten und schwerst verletzten Menschen sowie an der
Durchführung des Sanitäts- und Rettungsdienstes der Loveparade 2010 in
Duisburg beteiligt.
Teilnehmer, Zuschauer und alle anderen Besucher wurden von den
Einsatzkräften fachlich qualifiziert behandelt und betreut, teilt das
DRK Duisburg auf seiner Web-Seite im Internet mit. Aufgrund der Schwere
und des Ausmaßes der Katastrophe wurde das DRK Duisburg unterstützt von
Einsatz-Kräften aus der gesamten Bundesrepublik. Im Rahmen einer
Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Hilfs-Organisationen war das DRK mit
den meisten Einsatz-Kräften vor Ort in Duisburg beteiligt.
Spenden-Sammelaktion zur Unterstützung von Opfern, Verletzten und Betroffenen
Nach den schrecklichen Ereignissen will das DRK mit einer
Spenden-Sammel-Aktion zur Unterstützung von Opfern, Verletzten und
betroffenen Menschen jetzt weiter helfen. Die Eindrücke der Katastrophe,
die die DRK-Einsatzkräfte am vergangenen Samstag vor Ort erlebten,
haben das DRK veranlasst eine Spenden-Aktion ins Leben zu rufen. Ziel
dieser Aktion ist es, so teilt das DRK mit, Gelder zu sammeln, um
betroffenen Menschen, verletzten Menschen und den Angehörigen der 21
getöteten Menschen dieser Katastrophe zu helfen.
„ …Bedauerlicherweise ist an den Ereignissen nichts zu ändern. Wir
sprechen den Verletzten und den Angehörigen der Opfer unser tiefstes
Mitgefühl aus. Unsere Einsatzkräfte haben am Veranstaltungstag nach
bestem Können mit Fachlichkeit geholfen. Als DRK möchten wir darüber
hinausgehend Hilfe anbieten. Dafür sammeln wir diese Spenden, um
weitergehend helfen zu können. …“, teilte ein Sprecher des DRK mit.
Menschen, Bürger und Bürgerinnen, die den betroffenen und
geschädigten Familien und Menschen der Love-Parade Katastrophe in
Duisburg helfen möchten, können eine Spende auf das DRK-Konto 200 –
204204 bei der Sparkasse Duisburg (BLZ: 350 500 00) mit dem Kennwort
„Loveparade“ überweisen.
Die Spenden sollen ohne Abzug von Verwaltungskosten für die
Unterstützung der geschädigten und betroffenen Menschen für den
vorgesehenen Spendenzweck verwendet werden, verspricht das Deutsche Rote
Kreuz (DRK).
Hilfe der Landesregierung für die Opfer der Loveparade-Katastrophe
Geschädigte können Hilfen bei der Landesregierung beantragen –
Bistum und DRK richten Spenden-Konten für die Loveparade-Opfer ein –
Zwei Sofort-Hilfe-Fonds leisten erste Hilfe
Von Andreas Klamm-Sabaot
Duisburg / Düsseldorf. 3. August 2010. Neun Tage nach der Katastrophe
bei der Loveparade in deren Folge 21 Menschen getötet und mehr als 500
Menschen, zum Teil schwer verletzt wurden, stellt jetzt auch die
Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen die Summe von einer
Million Euro als eine erste Sofort-Hilfe für die Opfer der Loveparade
bereit, berichtet das Nachrichten-Portal „Der Westen“. Mit dem Geld aus
dem Soforthilfe-Fond solle den am schwersten betroffenen, geschädigten
und verletzten Menschen in der Folge der Loveparade-Katastrophe
geholfen werden.
Beim Gedenk- und Trauer-Gottesdienst am Samstag sagte die
Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (49,
SPD): „angesichts des Todes ist es schwer Worte zu finden.“. Das Leben
junger Menschen sei grausam und jäh beendet worden. Diese jungen
Menschen seien aus ihren „Hoffnungen und Träumen, aus ihren
Zukunftsplänen, Familien und Freundeskreisen gerissen worden. Sie hatten
ihre ganze Zukunft noch vor sich.“. Viele überlebende Menschen
empfänden jetzt noch die Ohnmacht, „weil sie nicht haben helfen
können.“. Viele Menschen seien im Angesicht der schrecklichen
Erinnerungen traumatisiert. Erschüttert seien auch Millionen von
Menschen, die über die Medien Zeugen der Katastrophe geworden seien.
„Ihnen allen und nicht zuletzt uns selbst sind wir es schuldig, das
Geschehene und Unfassbare lückenlos aufzuklären. Der Mensch, sein
Wohlergehen und seine Sicherheit müssen wieder wichtigste Leitlinie
unseres Handelns sein, vor allen anderen Motiven.“, ergänzte Hannelore
Kraft. Die Ministerpräsidentin dankte den Einsatzkräften und all jenen
Menschen, die selbstlos „stille Hilfe“ geleistet hätten. Hannelore
Kraft versprach den Angehörigen und verletzten Menschen auch: „Sie sind
nicht alleine !“ und sicherte eine schnelle, unbürokratische und
menschliche Hilfe zu.
Verwandte und Angehörige der 21 getöteten Menschen und verletzte
Menschen, in der Folge der Katastrophe der Loveparade in Duisburg (am
24. Juli 2010) können finanzielle Sofort-Hilfe aus dem Landeshaushalt
des Landes beantragen.
Der Antrag für eine Hilfe kann formlos an die Landesunfallkasse
Nordrhein-Westfalen, (Dezernat 6, Sankt Franziskus Str. 146, 40470
Düsseldorf) gesendet werden. Die Staatskanzlei informierte darüber, dass
über die Anträge umgehend Entscheidungen getroffen werden.
Wolfgang Riotte will als Ombudsmann bei den Behörden vermitteln
Der ehemalige Staats-Sekretär im Innenministerium des Landes
Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Riotte will den Opfern bei der Vermittlung
im Umgang mit den Behörden helfen. Er will den geschädigten und
verletzten Menschen im Umgang mit den deutschen Behörden, Versicherungen
und weiteren Stellen helfend zur Seite stehen.
Psychologische Hilfe des Landes
Menschen, die psychologische Hilfe in Anspruch nehmen wollen können
jetzt auch eine Sonder-Rufnummer bei nrw direkt, Telefon 0211 837 1848
anrufen, um Hilfe zu erhalten.
Hilfe für Opfer vom AXA Versicherungskonzern
Der AXA Versicherungskonzern und der Veranstalter die Lopavent GmbH
und deren Geschäftsführer, Rainer Schaller, haben bereits am 30. Juli
2010 (wir berichteten) einen Soforthilfe-Fond mit einer Million Euro für
geschädigte und verletzte Menschen bei der Loveparade-Katastrophe
eingerichtet. Der AXA Versicherungskonzern bittet Angehörige und
verletzte einen Schaden jetzt zu melden. Die Anschrift der Versicherung
lautet: AXA Versicherung AG, Hauptverwaltung, Bereich
Haftpflicht-Schaden, Stichwort “Soforthilfe Loveparade”, 51171 Köln.
Inzwischen gibt es zwei eingerichtete Spenden-Konten für die
finanzielle Unterstützung der geschädigten und verletzten Menschen in
Folge der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg:
Bank im Bistum ESSEN Konto 14 400
Bankleitzahl 360 602 95
Kenntwort: Opfer Loveparade
Die Spenden kommen unmittelbar den Opfern der Loveparade-Katastrophe zugute.
Internationale Mission plant Charity-Wohltätigkeits-CD
Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo
(Johannes der Täufer Mission von Togo), Vertretung für Deutschland und
Vertretung für Groß Britannien will den Opfern, geschädigten Verwandten
und verletzten Menschen mit der Produktion einer Charity-Musik-CD als
Wohltätigkeits- und Benefiz-Aktion helfen und bittet alle Sänger,
Sängerinnen, Musiker, Musikerinnen, Chöre, Gospel-Chöre, Musik-Gruppen
und Musik-Verlage um freundliche Unterstützung bei dem nicht
kommerziellen Projekt mit dem den geschädigten Menschen, den verletzten
Menschen und auch den 493.000 Menschen in der Stadt Duisburg mit Musik
und einer Wohltätigkeits-CD geholfen werden soll. Mit dem Projekt, so
ein Sprecher der Mission in London, könnten auch traumatisierte Menschen
vielleicht einen aktiven Dienst der Hilfe-Leistung für die Opfer der
Loveparade in Duisburg leisten, was auch eine Hilfe zur Bewältigung der
empfundenen Hilflosigkeit und Ohnmacht für traumatisierte Menschen in
Nordrhein-Westfalen und in Deutschland sein könnte. Die Produktion einer
Wohltätigkeits-Musik-CD lasse auch ein aktives Handeln für die Hilfe
der Opfer bei der Loveparade zu und für Menschen, die gerne helfen
wollen.
Die Kontakt-Aufnahme zur John Baptist Mission of Togo ist
mittels email cvd@ibstelevision.org (John Baptist Mission of Togo,
Postfach 11 13, D 67137 Neuhofen, Deutschland, Telefon 06236 416 802,
Mobil-Telefon 0178 817 2114) möglich. Geplant ist auch eine
Dokumentation im Fernsehen zum Projekt einer Charity-Musik-CD mit „Musik
helfen für Menschen in Not.“ Informationen zum geplanten Hilfe-Projekt
sind auch im Internet zu lesen bei www.johnbaptistmission.wordpress.com
und www.regionalhilfe.de .
Finanzielle Soforthilfe für geschädigte und angehörige Menschen der Loveparade-Katastrophe
AXA Konzern und Rainer Schaller richten Nothilfe-Fonds mit 1
Million Euro für Verwandte und verletzte Menschen ein – Ansprüche
sollten jetzt angemeldet werden – Erste finanzielle Hilfe für
geschädigte Menschen in Not-Situationen
Von Andreas Klamm-Sabaot
Duisburg. 30. Juli 2010. Fünf Tage nach der Katastrophe bei
der Loveparade in Duisburg in deren Folge 21 Menchen getötet und mehr
als 500 Menschen verletzt wurden, informierten der Versicherungs-Konzern
Axa und der Geschäftsführer des Veranstalters der Loveparade, des
Unternehmens Lopavent GmbH, Rainer Schaller, darüber, dass der Konzern
und Veranstalter einen finanziellen Soforthilfe-Fond mit einer Million
Euro ausgestattet für die angehörigen Verwandten der getöteten Menschen
und für die mehr als 500 verletzten Menschen eingerichtet haben. Mit dem
Fond soll eine Soforthilfe für Menschen geleistet werden, die in der
Folge der Katastrophe in finanzielle Notsituationen geraten sind. Andere
geschädigte Menschen sollten noch warten. Die Versicherung bittet hier
um Verständnis, da zuerst den Menschen geholfen werden solle, die jetzt
dringend einer Hilfe bedürftig sind, etwa in der Folge hoher Kosten für
Überführung und Bestattung der getöteten Menschen.
Die Summe von einer Million Euro, die als „erste finanzielle Hilfe“ für
die Verwandten und verletzten Menschen der Loveparade-Opfer dienen soll,
wurde überwiegend vom AXA Konzern und zu einem Teil aus Mitteln des
privaten Vermögens des Geschäftsführers Rainer Schaller bereitgestellt.
Mit dem Geld soll betroffenen Menschen nach den tragischen Ereignissen,
die sich am Samstag, dem 24. Juli 2010 in Duisburg ereignet haben,
sofort geholfen werden, die möglicherweise in finanzielle Not geraten
sind.
Der Veranstalter, die Lopavent GmbH, und das Team der Loveparade sind
tief erschüttert, dass es auf der Loveparade 2010 zu diesem
schrecklichen Unglück gekommen ist. „Das ganze Team der Loveparade
spricht den Familien und Freunden der Opfer unser tief empfundenes
Beileid aus. Wir wissen, dass wir Ihr Leid nicht lindern können.“,
teilte der Veranstalter mit. Das Unternehmen ergänzte: „Unsere Gedanken
sind auch bei den Verletzten, die derzeit noch behandelt werden. Wie die
Angehörigen der Opfer, die Teilnehmer der Veranstaltung und die
Menschen wollen auch wir verstehen, was passiert ist. Wir müssen die
Frage beantworten, wer für diese Katastrophe verantwortlich ist.“
Derzeit werde sehr genau ermittelt, wie es zu dieser furchtbaren
Katastrophe kommen konnte. Die Organisatoren der Loveparade werden alles
tun, um die Staatsanwaltschaft bei der rückhaltlosen Aufklärung der
Ermittlung zu unterstützen, versicherte das Unternehmen Lopavent GmbH.
Ingo Koch, Pressesprecher der AXA-Konzern-Versicherungsgruppe
erklärte: “Wir arbeiten bereits seit Montag mit Hochdruck an einer
solchen Lösung”. Erste Gespräche mit der Stadt Duisburg in dieser Woche
hätten nicht zu einem konkreten Ergebnis geführt. Die
AXA-Konzern-Versicherung hoffe weiterhin, andere Beteiligte, etwa die
Stadt Duisburg und das Land Nordrhein-Westfalen in den finanziellen
Soforthilfe-Fond einbinden zu können. “Oberstes Ziel war für uns von
Anfang an, unabhängig von dem Ausgang der Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft schnell zu helfen, wo Hilfe nötig ist.”, ergänzte der
Unternehmens-Sprecher.
Kein rechtliches Schuld-Anerkenntnis
Mit der Einrichtung des finanziellen Soforthilfe-Fonds durch die
AXA-Versicherung ist kein rechtliches Schuld-Anerkenntnis verbunden und
auch nicht als solches zu verstehen. Man wolle in keiner Weise den
Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft vorgreifen. Der AXA und
dem Veranstalter der Lopavent GmbH und dessen Geschäftsführer Rainer
Schaller, gehe es darum, im Interesse betroffener und geschädigter
Menschen, Verantwortung wahrzunehmen, vollkommen unabhängig von den
Ergebnissen einer Klärung der Frage nach der Haftung.
Der Versicherungs-Konzern behält sich daher vor, für geleistete
Zahlungen, andere Verantwortliche in Regress zu nehmen. “Das bedeutet
nicht, dass Betroffene dann das Geld zurückzahlen müssen. Wir werden
einmal gezahlte Beträge nicht zurückfordern”, betonte Koch. Eine
Anrechnung der erbrachten finanziellen Vorleistungen werde später auf
mögliche Schadens-Zahlung angerechnet.
Schaden schriftlich melden
Betroffene Menschen, die in der Folge der Katastrophe der Loveparade
in Duisburg geschädigt wurden und die sich durch die tragischen
Ereignisse bei der Loveparade in einer akuten finanziellen Notlage
befinden, sollten möglichst schnell ihren Schaden unter Angabe
entstehender oder bereits entstandener Kosten und mit einer Begründung
schriftlich bei AXA anmelden, die die zentrale Abwicklung übernommen
hat.
Jeder Fall wird individuell geprüft. “Wir bitten alle Betroffenen,
sich nur dann zu melden, wenn sie sich tatsächlich in einer finanziellen
Not-Situation befinden”, so Friedhelm Martin, Leiter des Bereiches
Schaden bei AXA. “Das Geld soll dort ankommen, wo es jetzt am
dringendsten gebraucht wird. Hierbei denken wir in erster Linie an die
Hinterbliebenen der Verstorbenen.” Für alle anderen Betroffenen bemüht
sich der Versicherer weiterhin um schnellstmögliche Klärung der
Haftungsfrage, um zeitnah Lösungen zu schaffen, teilte der
Versicherungs-Konzern und der Veranstalter der Loveparade, die Lopavent
GmbH in Presse-Veröffentlichungen mit.
Die Adresse für Schadenmeldungen an die Soforthilfe lautet
AXA Versicherung AG
Hauptverwaltung
Bereich Haftpflicht-Schaden
Stichwort “Soforthilfe Loveparade”
51171 Köln
Erforderliche Angaben für Schadens-Meldungen bei der Versicherung:
Name und Geburtsdatum des Opfers, Name, Anschrift und Telefonnummer
des Absenders, Begründung und Informationen zur finanziellen
Notsituation, Angabe der entstehenden oder entstandenen Kosten,
Bankverbindung.
Hintergrund-Informationen zur AXA in Deutschland
Selbst-Darstellung des Konzerns
Der AXA Konzern zählt mit Beitragseinnahmen von 10,3 Mrd. Euro (2009)
und rund 12.000 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungs- und
Finanz-Dienstleistungsgruppen in Deutschland. Das Unternehmen bietet
ganzheitliche Lösungen in den Bereichen private und betriebliche
Vorsorge, Krankenversicherungen, Schaden- und Unfallversicherungen sowie
Vermögensmanagement an. Alles Denken und Handeln des Unternehmens geht
vom Kunden und seinen Bedürfnissen aus. Dies dokumentiert der Konzern
auch in seiner Organisationsstruktur, die an den vier Kundensegmenten
Privatkunden, Firmenkunden, Öffentlicher Dienst (unter der Marke DBV
Deutsche Beamtenversicherung) und Ärzte/Heilwesen (unter der Marke
Deutsche Ärzteversicherung) ausgerichtet ist. Die AXA Deutschland ist
Teil der AXA Gruppe, einem der weltweit führenden
Versicherungsunternehmen und Vermögensmanager mit
Tätigkeitsschwerpunkten in Europa, Nordamerika und dem
asiatisch-pazifischen Raum. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die AXA
Gruppe nach IFRS einen Umsatz von 90,1 Mrd. Euro und ein operatives
Ergebnis (Underlying Earnings) von 3,9 Mrd. Euro. Das verwaltete
Vermögen (Assets under Management) der AXA Gruppe hatte Ende 2009 ein
Volumen von 1,0 Billion Euro.
Weitere Informationen im Internet:
Unternehmer Pino Sergio: „Wir wollen unbürokratisch helfen
und nicht warten bis Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden“ –
Aktiengesellschaft aus Düsseldorf plant Hilfe für Opfer der Loveparade
Von Andreas Klamm-Sabaot
Duisburg. 4. August 2010. Pino Sergio ist
Vorstandstands-Vorsitzender der WGF AG, das steht für die Westfälische
Grundbesitz und Finanz-Verwaltungs-AG in Düsseldorf. Die Katastrophe der
Loveparade am Samstag, 24. Juli 2010, in deren Folge, 21 Menschen
getötet und mehr als 500 Menschen verletzt wurden, bewegt auch den
Vorstands-Vorsitzenden der Aktiengesellschaft zum Handeln. Er will den
betroffenen, vor allem auch jungen Menschen, unbürokratisch mit den neu
gegründeten Hilfs-Fond Wir leisten Hilfe e. V. helfen.
Pino Sergio sagte: „Wir sind schockiert darüber, was hier in unserer
unmittelbaren Nachbarschaft geschehen ist. Und wir wollen nicht zusehen
und warten, bis die Verantwortlichen für diese Tragödie zur Rechenschaft
gezogen werden können. Vielmehr sind wir uns mit unserer Belegschaft
und unserem gesamten Vorstand einig, dass hier schnell – und vor allem
unbürokratisch – geholfen werden muss.“
Die Opfer bräuchten jetzt dringend Hilfe. Daher habe sich Pino Sergio
und weitere engagierte Menschen entschieden, schnell Geld zur Verfügung
zu stellen und zu weiteren Spenden aufzurufen, teilt das Unternehmen in
einer Mitteilung an die Presse mit. Den Opfern der
Loveparade-Katastrophe in Duisburg und deren Familien solle zügig
geholfen werden. Die Auswirkungen beträfen vor allem auch viele junge
Menschen, “zum Teil Härtefälle, beiden denen kein soziales Netz greift
oder keine Versicherung zahlt.“ Daher habe man den Hilfs-Fond mit 30.000
Euro als Grundstock ausgestattet und ein Spenden-Konto eingerichtet.
SPENDENKONTO für die Opfer der Loveparade 2010
Konto 24 07 10 400
Deutsche Bank Duisburg
Bankleitzahl 350 700 30
Rechtsanwalt Ferdinand Dahlmanns aus Düsseldorf hat die
treuhänderische Aufsicht für den Hilfs-Fond übernommen. Der Jurist soll
kurzfristig für eine Verteilung der Spenden-Gelder ohne Abzug jeglicher
Kosten für eine Administration sorgen. Ein Presse-Sprecher des
Unternehmens bestätigte auf Anfrage unserer Redaktion, dass bereits
sieben Menschen in Bezug auf Hilfe bei dem neuem Hilfs-Fond Wir leisten
Hilfe e. V. angefragt haben sollen. Wir leisten Hilfe betrachtet auch
Menschen als Opfer, die Zeugen der Ereignisse in Duisburg wurden: „Opfer
– das sind nicht nur die Familien-Angehörigen der getöteten Menschen
und die verletzten Menschen, sondern auch die Helfer, die die schlimmen
Bilder, die sich ihnen geboten haben, jetzt verarbeiten müssen.“.
Der AXA Versicherungs-Konzern und die Lopavent GmbH, Veranstalter der
Loveparade mit Geschäftsführer Rainer Schaller, haben bereits am 29.
Juli 2010 einen Soforthilfe-Fond für die Opfer der Loveparade
eingerichtet. Das Land Nordrhein-Westfalen bietet finanzielle Hilfe in
einem Nothilfe-Fonds für die Angehörigen der 21 getöteten Menschen und
mehr als 500 verletzte Menschen seit 3. August 2010 (wir berichteten).
Als weiteres neues und mögliches Hilfe-Angebot steht jetzt der von
dem Vorstands-Vorsitzenden der WGF AG in Düsseldorf , Pino Sergio,
gegründete private Hilfs-Fond Wir leisten Hilfe e. V. bereit.
Ansprechpartner für Auskünfte zur Initiative des Unternehmens und dem
Hilfs-Fonds, Wir leisten Hilfe e.V., ist Dr. Heinrich Raatschen,
(Telefon 0211 68 777 – 168, Wir leisten Hilfe e.V., Vogelsanger Weg 111,
40470 Düsseldorf, email: sara.gorissen@wir-leisten-hilfe.com ). Den
Vorsitz für den Hilfs-Fond hat der Vorstands-Vorsitzende der WGF AG,
Pino Sergio übernommen, das Amt des zweiten Vorsitzenden nimmt Raffaele
Lino und das Amt des Schatzmeister Paul Zimmer wahr.
Das Unternehmen, die WGF Westfälische Grundbesitz und
Finanzverwaltung AG beschreibt sich als ein Immobilienhandels und
-investmenthaus mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen wurde 2003
gegründet. Die WGF Finanzgruppe beschäftigt Konzern-weit knapp 100
Mitarbeiter. Kerngeschäft sind der deutschlandweite Erwerb von
Immobilien, die Wertoptimierung und der gewinnbringende Verkauf von
Portfolios. Mit ihren Hypothekenanleihen ist die WGF AG deutscher
Marktführer
Informationen zu dem neuen privaten Hilfs-Fond Wir leisten Hilfe e.V. sind im Internet bei www.wir-leisten-hilfe.com zu finden
Experte empfiehlt Angehörige der Loveparade-Katastrophe sollten sich gemeinsam helfen
Loveparade – Katastrophe: 21 getötete Menschen – mehr als 500
verletzte Menschen – ehemaliger Bundesminister des Innern und Experte
Gerhart Baum empfiehlt: Schadens-Ersatz-Ansprüche jetzt melden und vom
Veranstalter fordern – Nothilfe-Fonds für die Opfer der Katastrophe
gewünscht
Von Andreas Klamm-Sabaot
Duisburg. 29. Juli 2010. Nach dem Tod einer 25jährigen Mutter eines
4jährigen Kindes aus Heiligenhaus bei Essen, die in der Nacht zum
Mittwoch als 21. Opfer der Loveparade Katastrophe von Duisburg verstoben
ist, wird das Ausmaß der Katastrophe von Duisburg noch deutlicher. Bei
der Katastrophe in Folge einer Massenpanik wurden insgesamt 21 Menschen
getötet und mehr als 500 Menschen verletzt.
In einer Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch erhob der
Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger (SPD), schwere
Vorwürfe gegenüber dem Veranstalter der Loveparade, dem in Berlin
ansässigen Unternehmen Lopavent GmbH, dessen Geschäftsführer der
Millionär und Inhaber weiterer Firmen, Rainer Schaller, ist. Der
Veranstalter habe möglicherweise weniger Ordner eingesetzt als zugesagt.
Das Leit-System für Besucher der Loveparade habe möglicherweise
versagt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei in Köln
dauern noch an. Die Ermittlungen finden gegen Unbekannt wegen des
Verdachts der 21-fachen fahrlässigen Tötung und der 511-fachen
fahrlässigen Körperverletzung statt. Nicht selten werden allerdings
Ermittlungs-Verfahren gegen Unbekannt, früher oder später ohne ein
konkretes Ergebnis auf einen oder mehrere mögliche Verantwortliche
eingestellt, weil diese trotz intensiver Bemühungen häufig nicht von der
Polizei ermittelt werden können. Zumindest ist der Erfahrungswert aus
einer Vielzahl von Ermittlungs-Verfahren gegen Unbekannt öffentlich
bekannt.
Mitten in der Zeit des Schocks und der Trauer über den schlimmst
möglichen Verlust von Ehefrauen, Kindern, Ehemänner, Freunden und
Verwandten müssen die Hinterbliebenen der 21 getöteten Menschen sich
auch noch den Herausforderungen stellen, die mit solchen Katastrophen
verbunden sind. Etwa der Frage: Wer zahlt für die Überführungskosten der
verstorbenen Menschen ? Wer zahlt für die Beerdigungskosten und wer
zahlt für die Hinterbliebenen, sprich auch für Eheleute und die Kinder,
die jetzt zu Halb-Waisen oder gar Voll-Waisen geworden sind. In einer
Situation der getöteten Menschen bei der Loveparade in Duisburg fällt
sogar der Inhaber einer Rechtsanwalts-Kanzlei komplett aus, der bei der
Loveparade Katastrophe getötet wurde. Elmar L. war Inhaber einer
Rechtsanwalts-Kanzlei. Da er getötet wurde, kann er nicht mehr seine
ehemaligen Mandanten vertreten, die in der Folge der Katastrophe auch
indirekt und möglicherweise zusätzlich direkt geschädigt werden.
Angehörige der Loveparade-Katastrophe sollten sich gemeinsam helfen
Der Experte, Rechtsanwalt und ehemalige Bundes-Innenminister Gerhart
Baum (FDP) rät den Hinterbliebenen der 21 getöteten Menschen und den
mehr als 500 verletzten Menschen der Katastrophe der Loveparade in
Duisburg sich möglichst bald und rasch in einer Interessengruppe zur
Wahrnehmung berechtigter Schadensersatz-Ansprüche zusammenzuschließen.
Der ehemalige Bundesminister a. D., Rechtsanwalt und Experte hat bereits
die Interessen der Hinterbliebenen des Concorde-Flugzeug-Absturzes
vertreten.
Für die angehörigen Menschen sei es schon jetzt wichtig, klare
Zusagen auf Schadensersatz von den Verantwortlichen einzufordern, so der
FDP-Politiker, meldet der Westdeutsche Rundfunk (WDR). Wie bereits
mehrere weitere Opfer-Rechte-Anwälte und auch Experten zur Behandlung
von Traumata oder Posttraumatischen Belastungs-Störungen (PTBS),
empfiehlt auch Gerhart Baum, dass der Staat, das Land
Nordrhein-Westfalen und die Stadt Duisburg einen Nothilfe-Opfer-Fonds
schaffen sollten, der eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des
Veranstalters des Unternehmens, Lopavent GmbH, ausgleichen könnte.
Nach Berichten in der Financial Times Deutschland ist der
Veranstalter Lopavent GmbH mit nur 7,5 Millionen Euro versichert für
eventuelle Schäden bei der Loveparade. Nachdem der worst case, das meint
die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg am Samstag geschehen
ist, in deren Folge 21 Menschen getötet und mehr als 500 Menschen
verletzt wurden, befürchten Opfer-Rechte-Anwälte, dass die geringe
Versicherungssumme für Ausgleichs-Zahlungen und Entschädigungen für die
Hinterbliebenen der 21 getöteten Menschen und zur Deckung der Rettungs-
Arzt- Krankenhaus- und Reha-Kosten der mehr als 500 verletzten Menschen
sowie zur Versorgung der Familien der Hinterbliebenen nicht ausreicht.
Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) könne zwischen
25.000 Euro bis 50.000 Euro finanziell mit einer so genannten
Stammeinlage ausgestattet sein. Die Gesellschafter einer GmbH können im
Rahmen von Gesellschafter-Verträgen auch höhere Stammeinlagen
vereinbaren, was in der Regel jedoch nicht die gängige Praxis ist.
Normalerweise haften Firmen-Inhaber einer GmbH nicht mit ihrem
Privat-Vermögen. Sollten die finanziellen Forderungen über diesen Betrag
hinaus gehen und dies ist nach dem Großschadens-Ereignis nach der
Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg zu erwarten, wäre der
Veranstalter, die Lopavent GmbH, faktisch betrachtet finanziell
zahlungsunfähig. Sollten die Angehörigen nicht rechtzeitig versuchen,
berechtigte Schadensersatz-Ansprüche zu sichern, könnte dies dazu
führen, dass die Hinterbliebenen in der Folge der Katastrophe in
schwerste wirtschaftliche und finanzielle Nöte geraten, neben dem Schock
und der Trauer über den Verlust von Familien-Angehörigen, Kindern und
Freunden.
Loveparade: Hilfe für die geschädigten Menschen und Angehörige
Schwerverletzte 21jährige Frau am Montag im Krankenhaus
gestorben: Jetzt 20 Tote und 511 Verletzte – Universität Bochum will bei
Strafanzeigen und mit einer Selbsthilfe-Gruppe helfen – Akten
verschwunden
Von Andreas Klamm-Sabaot
Duisburg. 27. Juli 2010. Nur 48 Stunden nach der Katastrophe
in der Folge einer Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg ist am
Montag (26. Juli 2010), eine junge 21jährige Frau an den Folgen ihrer
schweren Verletzungen, die diese bei der Massenpanik bei dem
Musik-Festival Loveparade erlitten hat, im Krankenhaus gestorben. Damit
erhöht sich die Zahl der getöteten Menschen auf 20 Menschen und mehr als
500 verletzte Menschen.
Der CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland, die Veranstalter und
Behörden sind weiterhin nicht bereit, eine Verantwortung für die
Ereignisse zu übernehmen, die zu dieser Katastrophe führten, die als
schlimmste Katastrophe in der Nachkriegs-Geschichte der Stadt Duisburg,
wenn nicht sogar als eine der schlimmsten Katastrophen in der
Nachkriegs-Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen bezeichnet werden
kann.
Weiterhin ohne Antwort bleiben die Fragen, wer den Angehörigen der
getöteten Menschen bei der Bezahlung der hohen Überführungskosten und
Beerdigungskosten helfen wird und wer die mehr als 500 verletzten
Menschen entschädigen wird, vor allem dann wenn auf Dauer bleibende
Schäden, chronische Erkrankungen und Behinderung als Folge der
Katastrophe entstehen sollten. Die Angehörigen der getöteten Menschen
bleiben zunächst ohne Hilfe. Für die mehr als 500 verletzten Menschen
leisteten Rettungsdienste, Feuerwehr, private Helfer und jetzt die
Krankenhäuser eine erste Hilfe, damit die Menschen zumindest überleben
und mögliche Verletzungen soweit möglich geheilt werden können.
Das ernste Problem, dass den Verwandten der getöteten Menschen und
rund 511 verletzten Menschen in der Zeit von Schock und Trauer in der
Nachfolge das elementare und allgemeine Menschenrecht auf soziale
Sicherheit oft nicht zugestanden wird, ist der Universität in Bochum
bekannt.
Die Universität Bochum kündigt für Hinterbliebene und Verletzte eine
Hilfe an. Das Institut will helfen Strafanzeigen gegen die
möglicherweise Verantwortlichen zu unterstützen.
Der Jurist Thomas Feltes vom Lehrstuhl für Kriminologie und
Polizeiwissenschaft wolle Betroffene beraten und im weiteren Verfahren
kostenlos unterstützen, meldete der Westdeutsche Rundfunk (WDR). Die
Massnahmen einer möglichen Hilfe-Leistung sollen weitergehen:
Nachgedacht werde auch über die Gründung einer Selbsthilfe-Gruppe der
Loveparade geschädigten Menschen, die weitere eine Möglichkeit sein
könnte um zu helfen.
Der Grund: “Auch diejenigen, die nicht selbst körperlich geschädigt
wurden, aber unmittelbar Zeuge der dramatischen Ereignisse waren, können
unter Schock stehen und psychische Spätfolgen erleiden.”
Der Tübinger Strafrechtler Jörg Kinzig macht in einer Einschätzung
zur Katastrophe der Loveparade in Duisburg darauf aufmerksam, dass den
Verantwortlichen der tödlichen Massenpanik allenfalls Bewährungs-Strafen
wegen fahrlässiger Tötung drohen könnten. Voraussetzung dafür sei unter
anderem, dass eine Verletzung der Sorgfalts-Pflicht bei den
Ermittlungen und vor den Gerichten in Deutschland nachgewiesen werden
könne.
Die Tageszeitung Junge Welt berichtet in einem Artikel „Desaster mit
Ansage“ (Katastrophe mit Ansage), in der Online-Ausgabe am Dienstag,
unter Berufung auf Informationen und Bericht im Internet-Portal SPIEGEL
online, daß in einer Dienststelle der Bundespolizei inzwischen sämtliche
Unterlagen zur Love Parade – Einsatzbefehle, Lagemeldungen, Karten –
von den Computern der Beamten sowie aus deren E-Mail-Accounts gelöscht
wurden. »Da kam sehr schnell der ganz große Staubsauger«, wurde ein
Beamter zitiert, der sogar eine konzertierte »Vertuschungsaktion« im
Gang wähnte.
Entsetzte und verärgerte Menschen und Politiker forderten bereits
mehrfach den Rücktritt des CDU-Oberbürgermeisters der Stadt Duisburg,
Adolf Sauerland und der weiteren Verantwortlichen im
Genehmigungs-Verfahren für die Großveranstaltung Loveparade.
In dem Bericht der Jungen Welt wird zudem darüber informiert, dass
das Gelände am ehemaligen Güterbahnhof, das als „Duisburger Freiheit“
bekannt werden sollte, nur für 250.000 Besucher zugelassen war. Am
Samstag, am Tag der Katastrophe freuten sich die Veranstalter vor dem
Unglück über eine Besucher-Zahl von 1,4 Millionen Menschen.
Zahlreiche weitere Medien berichteten gehäuft darüber, dass es
bereits vor der Loveparade in Duisburg schriftliche Warnungen auch an
den Oberbürgermeister gegeben haben soll, wonach die Groß-Veranstaltung
unter den gegebenen Bedingungen nicht durchführbar gewesen sein soll.
Weitere Informationen:
Artikel 25, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, proklamiert von den Vereinten Nationen im Jahr 1948, universell gültig:
Artikel 25
1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine
und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich
Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale
Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von
Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie
bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete
Umstände.
2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und
Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den
gleichen sozialen Schutz
1. Junge Welt, http://www.jungewelt.de/2010/07-27/051.php
2. Prof. Dr. Jur. (M.A., päd.), Thomas Feltes, http://www.thomasfeltes.de
Wer hilft den Geschädigten und Angehörigen ?
Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg: 19 Menschen
getötet – 511 Menschen verletzt – Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
gegen Unbekannt – Versicherungs-Summe reicht nicht aus – Auf die
Angehörige der verletzten und getöteten Menschen kommen hohe
Arzt-Rechnungen und Beerdigungs-Kosten zu
Von Andreas Klamm-Sabaot.
Duisburg. 26. Juli 2010. Nur wenige Stunden nach der
Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg werden auch ernste und
Besorgnis-erregende Fragen von Angehörigen der 19 getöteten Menschen und
der 511 verletzten Menschen öffentlich bekannt, diskutiert und
debattiert. Die wichtige Frage für die betroffenen Menschen lautet: Wer
hilft den Geschädigten und Angehörigen?
Verantwortung will nach den schrecklichen Ereignissen von Duisburg
keiner übernehmen: Weder politisch noch wirtschaftlich. Denn der
erhoffte Image-Gewinn für Duisburg, der mit der Loveparade kommen
sollte, entwickelt sich zunehmend auch zu einer finanziellen Katastrophe
für Duisburg und die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt
Duisburg ist extrem überschuldet und steht unter Haushalts-Aufsicht. Die
Veranstalter der Loveparade sind nur mit 7,5 Millionen Euro bei einer
der größten Versicherungen in Europa für eventuelle Schäden versichert.
Nach Einschätzung des Experten und dem renommierten
Opfer-Recht-Anwalts Thomas Kämmer von der Kanzlei Joachim (Graal-Müritz)
in einem Interview mit der Bild Zeitung (
http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/07/26/loveparade-wer-zahlt/fuer-die-opfer-kaemmer-fordert-hilfe-fonds.html)
reicht eine solche geringe Versicherungssumme nach seinen Berechnungen
im Höchstfall für ein bis zwei getötete Menschen und deren Angehörige,
wenn es sich im Beispiel um einen Vater mit Kindern handelt oder um eine
Ehefrau mit Kindern.
Bei der Loveparade in Duisburg wurden leider 19 Menschen getötet und 511 Menschen zum Teil schwer verletzt.
Für die geschädigten Menschen und die Angehörigen der getöteten
Menschen bedeutet der plötzlich und unerwartete Verlust meist junger
Menschen, die 18 bis 38 Jahre jung waren, nicht nur ein psychischer
Ausnahme-Zustand, für Menschen, die ihre Freunde, Kinder, Ehemänner oder
Ehefrauen verloren haben, sondern oft auch der wirtschaftliche und
unerwartete Ausnahme-Zustand.
Als Sohn eines ehemaligen Feuerwehr-Obermanns der Stadt Ludwigshafen
am Rhein, der am 4. Februar 2000 nach einem katastrophalen Unfall nach
einer Übung mit der Rettungshunde-Staffel verstorben ist, erinnere ich
mich noch sehr gut daran, dass wir, das meint meine Mutter, Schwestern
und weitere Angehörige der Familie, nicht nur wegen des schweren Unfalls
alle unter Schock standen, sondern nach dem Tod des Vaters, Ehemanns
und Bruder auf der Intensiv-Station für Schwerstbrand-Verletzte in der
Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BG) in Ludwigshafen am Rhein
mitten im Schock und der Trauer mit schrecklichen Details des nüchtern
und beklemmenden Alltags konfrontiert wurden. Die Staatsanwaltschaft
Frankenthal in der Pfalz hatte damals die Leiche meines im Krankenhaus
verstorbenen Vaters beschlagnahmt, da dieser an den Folgen einer nicht
natürlichen Todesursache gestorben ist. Für uns alle stellte sich die
Frage, wann die Leiche des Vaters und Ehemanns freigegeben wird. Diese
Frage stellt sich auch den angehörigen Menschen der getöteten Menschen
bei der Loveparade, denn auch die 19 Todes-Opfer starben in der
Massenpanik eines nicht natürlichen Todes.
Nach der Freigabe der Leichen durch die zuständige Staatsanwaltschaft
belastet viele Angehörige die nächste und sehr ernste Frage, die unsere
Familie auch im Jahr 2000 sehr belastete: Woher spontan und unerwartet
die rund 10.000 Euro nehmen für eine recht einfach gehaltene Beerdigung
ohne Sonderwünsche, schlicht und einfach gehalten und auf das Nötigste
beschränkt. In der Pfalz kostete im Jahr 2000 eine schlichte und
einfache Beerdigung des Ehemanns meiner Mutter und des Vaters der drei
Kinder, etwas mehr als 10.000 Euro.
Auf die Angehörigen der getöteten Menschen kommen jedoch weitere
Kosten zu, denn zunächst einmal müssen die Leichen der getöteten
Menschen jeweils in die Heimat-Städte oder Heimat-Gemeinden überführt
werden, was nur mittels der zugelassenen Bestattungsunternehmen möglich
ist, so dass recht schnell Kosten für die Überführung und für eine
Beerdigung in Höhe von 20.000 bis 30.000 Euro entstehen können. Noch
schlimmer trifft es die angehörigen Menschen deren Verwandte nicht aus
Deutschland, sondern aus Spanien, Bosnien, Australien, den Niederlanden
und China stammen. Hier entstehen Überführungskosten für die getöteten
Menschen, die astronomische, kaum vorstellbare Höhen annehmen können.
Während die Suche nach verantwortlichen Menschen für die Katastrophe
weitergeht, bleiben die überlebenden Angehörigen der getöteten Menschen
mit diesen Sorgen, Ängsten und Nöten mitten in der Trauer und im Schock
über den Verlust eines geliebten Menschen oft alleine gelassen.
Im Bild-Interview denkt der Opfer-Recht-Anwalt Thomas Kämmer
erfreulicherweise schon einen wichtigen Schritt weiter: Er fordert die
möglichst schnelle Einrichtung eines Opfer-Entschädigungs-Fonds mit
mindestens einer Million Euro, um eben eine zeitlich schnelle Hilfe für
die Angehörigen der getöteten Menschen möglich zu machen. Die
finanziellen Mittel sollten nach seiner Vorstellung, die Stadt Duisburg,
die Veranstalter der Loveparade und das Land Nordrhein-Westfalen
bereitstellen.
Noch härter kann es die verletzten 511 Menschen treffen. Leider
verfüge ich auch hier über reichlich und nachhaltige Erfahrungen nach
drei Unfällen und einem Arbeitsunfall in den Jahren 1994, 1995 und 1996,
die mich als französisch-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist,
Autor und Gesundheits- und Krankenpfleger zu einem schwer behinderten
und chronisch kranken Menschen gemacht haben. Die geschädigten Menschen
werden zunächst auf Kosten der Krankenkassen versorgt. Die Krankenkassen
werden die hohen Kosten für die Behandlungen im Krankenhaus jedoch von
den für die Katastrophe verantwortlichen Organisatoren und Behörden
versuchen einzufordern. Die geschädigten Menschen bleiben, wenn diese
die Schwere der Verletzungen erst einmal überstanden haben, in ihrer Not
oft alleine. Das beginnt bereits mit der Beweisführung, dauerhaft
bleibende Schäden notfalls vor einem Gericht nachweisen zu müssen und
für die Rechte auf Entschädigung vor deutschen Gerichten klagen zu
müssen. In meiner eigenen Situation hat trotz mehrerer Gutachten der
Fachkliniken und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, nach
meinen Unfällen die Länge des Gerichts-Verfahrens, insgesamt drei Jahre
vor dem Landessozialgericht in Rheinland-Pfalz in Anspruch genommen, um
in mehreren Gutachten bewiesene schwere Unfall-Folgen, chronische
Erkrankungen und eine bestehende Mehrfach-Behinderung und die daraus
erwachsenden Rechte und Hilfen einzuklagen.
Die Staatsanwaltschaft in Duisburg kündigte bereits an, dass die
Ermittlungen unter Umständen mehrere Monate andauern könnten. Schon in
diesen Monaten sind die geschädigten Menschen, die jetzt möglicherweise
einen gesundheitlichen Dauerschaden in der Folge der Katastrophe bei der
Loveparade in Duisburg erlitten haben auf sich alleine gestellt, oft
nicht nur psychisch sondern auch finanziell.
Fromme, Ernst-gemeinte Gebete, Anteilnahme, Beleids-Bekundungen, in
der Tat Wahrheit und Aufrichtigkeit, ergänzend hierzu gute und tröstende
Worte mögen ganz sicher eine Hilfe sein, doch hier, in dieser
besonderen durch eine Katastrophe ausgelöste Not, ist guter Rat von
Fach-Anwälten, wie im Beispiel des Opfer-Rechte-Anwalt Thomas Kämmer
nicht nur nützlich sondern elementar wichtig, denn sonst kann es dazu
kommen, dass die verletzten und geschädigten Menschen der
Loveparade-Katastrophe von Duisburg ein weiteres Mal geschädigt werden,
weil für die Ausgleichs-Zahlungen entstandener körperlicher oder
psychischer zum Teil schwerster Schäden keine Organisation, keine
Institution und kein Mensch aufkommen will oder wird, auch keine
Versicherung, da die Loveparade, nach Informationen des
Opfer-Rechte-Experten zu gering versichert ist, nach bisherigem
Informations-Stand, sofern nicht bei anderen Versicherungs-Unternehmen
weitere Versicherungen seitens der Veranstalter abgeschlossen wurden.
Der Einsatz eines Notarztes kann bis zu 1.500 Euro kosten, in einigen
Regionen von Deutschland sogar mehr. Hinzu kommen rund 1.000 Euro
Kosten für den Einsatz eines Rettungstransportwagen (RTW) – die Kosten
für Notfall-Einsätze können schnell kaum vorstellbare Höhen und
Dimensionen annehmen. Die Einsätze der Feuerwehr werden extra berechnet.
Schon ein einziger Tag auf der Intensiv-Station eines Krankenhauses,
dies ist abhängig von der Region und Größe eines Krankenhauses kann
1.000 bis 1.500 Euro kosten. Die Kosten für Reha-Kliniken sind in der
Regel, weil es sich hier um Fach-Krankenhäuser oder besondere
Fach-Institutionen handelt, wesentlich höher. Diese können von einer
privaten Person in der Regel nicht bezahlt werden, sofern es sich bei
den Angehörigen der getöteten Menschen und den 511 verletzten Menschen
in Duisburg nicht ohne Ausnahme um Millionäre handelt. Bei den getöteten
Menschen handelt es sich um einen angesehenen Juristen und um Studenten
und diese Menschen sind in der Regel nicht mit finanziellem Reichtum
gesegnet, sondern leben doch mehr sehr in bescheidenen finanziellen
Verhältnissen.
Ausführliche und weitere Informationen:
Wer hilft einem Berufssoldaten und Marine-Kampfschwimmer a. D. in Not ?
Von Andreas Klamm Sabaot
Uelzen / Hamburg. 24. Mai 2010. In Niedersachsen muss ein ehemaliger Berufssoldat, Marine-Kampfschwimmer und Veteran, der in Auslands-Einsätzen unter Gefahr für sein Leben deutsche Werte verteidigte, jetzt in einer besonderen Mission möglicherweise den Kampf um das eigene Überleben in Deutschland kämpfen. Insgesamt für 12 Jahre diente der Oberbootsmann und Unteroffizier mit Portepee, Thomas S. (47)
treu dem Land Deutschland, der Bundeswehr und der Marine. Fünf Auszeichnungen hat er erhalten, unter anderem auch das Einzelkämpfer Leistungs-Abzeichen in Silber. Das Wissen und die Einsatz-Erfahrung als Einzelkämpfer im aktiven Dienst bei der Marine wird der Veteran und Marine-Kampfschwimmer a. D. in Niedersachsen möglicherweise dringend benötigen, um in Deutschland überleben zu können. Die ARGE in einem Landkreis in Niedersachsen verweigert dem Berufssoldaten a. D., der
außerhalb des Dienstes bei der Bundeswehr und Marine chronisch schwer krank und schwer behindert wurde, die Hilfe zu einem von der ARGE selbst
geforderten Umzug. Der Berufssoldat a. D. und ehemalige Marine-Kampfschwimmer ist heute für das einfache Gehen auf die Hilfe von
Geh-Stöcken und eines Rollators angewiesen. Einen Umzug in seine Heimatstadt Hamburg kann der chronische kranke Marine-Kampfschwimmer a. D., Veteran und Berufssoldat a. D. nicht ohne Hilfe bewerkstelligen.
Ludwigshafen. 28. Mai 2010. (and). Die Redaktionen von Vorderpfalz aktuell, Radio und Fernseh-Magazin seit 1984, Stadtmagazin Ludwigshafen, Radio und Fernseh-Magazin seit 1984, Blick in die Zeit (seit 1986), Blickpunkt Neuhofen (seit 2000) und von Regionalhilfe.de, Medien- und Hilfs-Projekte seit 2006 arbeiten seit dem 14. April 2010 aufgrund finanzieller und personeller Gründe in einer Personal- und Redaktion-Union zusammen.
Presse- und Medien-Referente der Vereine, Volkshochschule und Verwaltungen werden gebeten Ihre Redaktions- und Media-Daten zu aktualisieren.
Port-au-Prince / Haiti. 16. Januar 2010. Am 12. Januar 2010 wurde die Insel Haiti und die Bevölkerung in der Hauptstadt Port-au-Prince von einem schweren Erdbeben überrascht.
Das Erdbeben wurde mit einer Stärke von 7.0 registriert und war in der Dominikanischen Republik zu spüren.
Mehrere Tausend Menschen sind gestorben. Bis zu drei Millionen Menschen sind jetzt obdachlos und ohne zu Hause. Die übermittelten Zahlen schwanken sehr. Die Telekommunikations-Verbindungen in Haiti sind zum Teil nicht mehr möglich. Der Präsidenten-Palast ist zusammengebrochen, ebenso wie Krankenhäuser, Schulen und zahlreiche weitere öffentliche Gebäude.
Die Menschen in Haiti brauchen dringend Wasser, Essen, Zelte als Not-Unterkünfte und medinzinische Versorgung. Ausführliche Informationen finden Sie hierzu auch auf den Seiten der Vereinten Nationen bei www.un.org.
Aktion Deutschland hilft
Inzwischen bitten zur Zeit so viele angesehene nationale und internationale Hilfs-Organisationen um Hilfe, dass unsere Redaktion nicht eine Auswahl treffen kann, welche der Hilfs-Organisationen bevorzugt zu empfehlen ist. Daher haben wir die Wahl für einen Zusammenschluss zahlreicher Hilfs-Organisationen in Deutschland getroffen:
Aktion Deutschland hilft
In Deutschland gibt es ein Hilfs-Bündnis, ein Zusammenschluß von 18 großen Hilfs-Organisationen, "Aktion Deutschland hilft", das gemeinsam Menschen in Haiti und in zahlreichen anderen Regionen in dieser Welt helfen will, laut Selbst-Darstellung.
(Ein Anruf ist gebührenfrei aus dem dt. Festnetz. Die Hilfe von der Aktion Deutschland hilft geschieht mit freundlicher Unterstützung von Fortel).
Aktion
Deutschland Hilft, ein Bündnis von 18 namhaften Hilfs-Organisationen, bittet die
Bevölkerung in Deutschland um Spenden für die Opfer in Katastrophengebieten:
Tipp: Wer selbst bereits durch Armut und Hartz 4 in Gefahr in Deutschland ist, muss sich nicht weiter in zusätzliche Gefahren bringen.
Kein Mensch kann mehr geben als er hat, es sei denn G-TT würde einem Menschen übernatürliche Kräfte und Segnungen schenken.
Wer mit den weltlichen Gütern gesegnet ist, der möge helfen und die Menschen, die mit spirutuellen oder geistlichen Gaben gesegnet sind, können auch geistlich mit Gebet und Fürbitte helfen.
Wer etwas geben kann ohne sich dabei selbst zu gefährden, wird gebeten etwas Hilfe zu leisten.
Menschen die helfen wollen und es nicht können:
Glauben und Gebete als
weitere Chance der Hilfe
Für Menschen die an einen G-TT glauben und arm sind, etwa durch fehlende Einkünfte, Arbeits-Platz-Verlust, Krankheit, Behinderung oder fehlende soziale Sicherungs-Leistungen in Deutschland, steht die Möglichkeit mittels GEBET und FÜRBITTE für arme Menschen in Not in Haiti oder auch in anderen Ländern aufrichtig vor G-TT zu beten. Gott sieht bekanntlich die Herzen der Menschen an und G-tt bleibt es nichts verborgen in welcher Absicht wir
Menschen handeln.
"Glaube versetzt bekanntlich Berge.", ist ein weit verbreitetes Sprichwort in Deutschland, bekannt sogar bei Menschen, die nicht die Bibel lesen, das eine tiefe Bedeutung hat und sich auf eine Überlieferung in der Bibel bezieht.
Natürlich dürfen wir nicht den Fehler begehen, dass Glaube alleine hilft, denn Glaube ohne Werke ist bekanntlich tot. Daher wer helfen kann, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen, der möge auch mit weltlichen Gütern, das meint, mit Spenden, helfen.
Für die Menschen, die es nicht können, bestehen andere Wege der möglichen Hilfe-Leistung, die in Deutschland oft als gering geachtet, manchmal sogar verachtet werden. Doch die KRAFT und MACHT eines wahren und aufrichtigen GEBETES bei G-TT, das im Stillen und nicht öffentlich gebetet wird, sollte nicht unterschätzt werden.
Gläubige Menschen, die BETEN wollen und können, können auch mittels eines Gebetes bei G-TT um Hilfe für die Menschen in Not bitten. Es ist eine FRAGE des GLAUBENS und das im wahrsten Sinne des Wortes oder auch der Worte, die in der Heiligen Schrift zu finden sind. Grundsätzlich gilt, dass Glaubens-Freiheit besteht und wahrere ungeheuchelter Glaube an einen Allmächtigen G-TT nicht gering geschätzt werden sollte. In einer Welt, die oft den Fokus auf materielle
Dinge gerichtet hat, werden die geistlichen
Gaben des Glaubens oft vergessen oder auch gering geschätzt, was ein Fehler ist. Denn es war oft der Glaube in Verbindung mit einer guten Tat, die Menschen damals wie heute, das Leben retten konnte.
Diesen Hinweis gibt die Redaktion an zahlreiche Menschen in Deutschland, von denen wir erfahren haben, dass diese gerne helfen möchten, doch es materiell, das meint mit Spenden jetzt noch nicht können, weil diese Menschen durch Krankheit, Behinderung und Verlust des Arbeitsplatzes sich selbst in einer Krisen-Situation befinden. Es ist nicht nur Geld mit dem man rsv. frau helfen kann. Laut Heiliger Schrift, der Bibel, kann man auch mittels Gebet und Fürbitte vor
G-TT dem HERRN, in der Tat und Wahrheit helfen, wenn materielle Mittel, wie Geld nicht vorhanden sind.
Post aus Berlin
Aufenthalts-Recht für
Flüchtlinge aus dem Iran
Berlin (aph). 5. Januar 2010. Am 14. September 2009 hat die internationale Jüdische-Christliche John Baptist Mission of Togo und der französisch-deutsche Journalist, Andreas Klamm Sabaot, eine Petition beim Deutschen Bundestag in Berlin für einen Abschiebe-Stopp für Menschen aus dem Iran eingereicht, die im Iran mit der Todesstrafe bedroht werden.
Die Flüchtlinge aus dem Iran in Deutschland fürchten um ihr Leben. Nach der Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg, droht den Flüchtlingen die Abschiebung, obgleich bekannt ist, dass diesen im Iran die Todesstrafe droht. Einem Musiker wurde schriftlich im Ablehnungs-Bescheid für das Asyl in Deutschland empfohlen, er könne sich für sein Engagement für Frieden, Freiheit und Menschenrechte bei der Regierung
im Iran entschuldigen.
Am 5. Januar 2010, traf ein Schreiben des Deutschen Bundestages zur Petition 1-16-06-26-05998 in Bezug auf das Aufenthalts-Recht in der Redaktion und bei dem französisch-deutschen Journalisten, Andreas Klamm Sabaot ein. Der Petition-Ausschuß hat zum Thema Aufenthaltsrecht für Flüchtlinge aus dem Iran, die von der Todesstrafe von der aktuellen Regierung bedroht sind, deren Abschiebung aus Deutschland geplant ist, eine Stellungnahme des Bundesministeriums des Innern
(BMI) in Berlin eingeholt.
Die Einreicher der Petition werden gebeten, innerhalb von sechs Wochen Stellung zur Stellungnahme des Bundesministeriums des Innern zu geben.
Mit der Petition soll ein allgemeiner Abschiebe-Stopp erreicht werden für Flüchtlinge und Menschen, ungeachtet ihres Glaubens oder ihrer Herkunft, die von der Todesstrafe im Iran bedroht werden.
In der Stellungnahme teilte das Bundesministeriums des Innern unter anderem mit "Die Bundesregierung sieht keine Veranlassung sich gegenüber den Ländern für die Anordnung eines Abschiebungs-Stopps einzusetzen.". Weitere und ausführliche Informationen folgen.
Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo (Johannes der Täufer Mission von Togo) versucht seit September 2009 mehreren Flüchtlingen und Asyl-suchenden Menschen zu helfen, die aus dem Iran nach Deutschland geflohen sind und von der Todesstrafe bedroht werden.
Betroffen sind mehrere Menschen christlichen Glaubens und Musiker aus dem Iran.
Regionalhilfe.de wünscht Ihnen allen ein gesundes, frohes und friedliches NEUES JAHR 2010.
Die Redaktion von Regionalhilfe.de, ein nicht kommerzielles Medien- und Hilfs-Projekt, das im Jahr 2006, von dem französisch-deutschen Journalisten, Rundfunk-Journalisten und Autor von 9 Büchern, Andreas Klamm Sabaot nach dem plötzlich unerwarteten Tod seiner Tante Elfriede Heidemann auf der Intensiv-Station des Krankenhauses in der Stadt Landau gegründet wurde, muss einige WARTUNGS-ARBEITEN in den Angeboten von Regionalhilfe.de ausführen.
Die Wartungs-Arbeiten können eine Zeit von bis zu 3 Wochen in Anspruch nehmen.
In den BLOGS von Regionalhilfe.de versucht die Redaktion so aktuell wie möglich zu informieren.
Redaktion Regionalhilfe.de
Andreas Klamm Sabaot, Journalist
5. Januar 2010
Themen-Auswahl
KOMMENTAR
Hoffnung auf Frieden im Jahr 2010
Von Andreas Klamm Sabaot
Berlin. Für ihr mutiges Bekenntnis zum Frieden in der Welt, in Deutschland und in Afghanistan musste die Vorsitzende des Rates Evangelischen Kirche in Deutschland, Beschöfin Dr. Margot Käßmann heftige Angriffe und scharfe Kritik über sich ergeben lassen.
Natürlich, in Zeiten, in denen damals Adolf Hitler die ultimative Frage stellte "Wollt Ihr den absoluten Krieg?" - und Millionen von Menschen jubeltn, wäre die Stimme der Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland in den Jahren 1933 bis 1945 schnell verstummt und Dr. Margot Käßmann müsste wie die Nonne Edith Stein möglicherweise ihr Dasein bis zum Tod in einem deutschen Konzentrationslager fristen.Doch
diese Zeiten sollten in Deutschland
seit 60 Jahren
überwunden sein - oder ?
Ist es nicht sonderbar? Eine Frau, die FRIEDEN in dieser Welt fordert und wünscht und an alle Menschen appelliert für FRIEDEN in dieser Welt zu wirken und zu arbeiten wird auf das Heftigste angegriffen und muss sich nun möglicherweise sogar für ihre Stimme für Frieden in dieser Welt, in Deutschland und in Afghanistan rechtfertigen, als habe sie ein Verbrechen begangen mit ihrer Rede und einem Appell für den Frieden in der Welt,
Deutschland und Afghanistan.
In was für einer verkehrten und verdrehten Welt leben wir, in der Morde an Kindern, Frauen und Männern in Not gefeiert werden und das Engagement für FRIEDEN und eine mutige Stimme für FRIEDEN der Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland so sehr angegriffen werden.
Ich glaube, viele Menschen können über den Mut für den FRIEDEN von Dr. Margot Käßmann DANKBAR sein.
Die Waffen-Lobby ist stark und mächtig, das Geschäft mit dem Tod anderer Menschen bringt für Groß-Aktionäre viel Geld - wenn auch Blut-Geld. Das kümmert Lobbyisten in der Regel wenig, denn diesen Damen und Herren, geht es um Gewinn, Profit-Steigerung, koste es was es wolle.
Friedens-Aktivisten, Friedens-Bewegungen und jetzt offenbar sogar Frauen, die es wagen ihre Stimme für den Frieden in Deutschland zu erheben, werden mit Brachial-Gewalt kaputt getreten oder kaputt geschlagen.
"Gesegnet sind die Friedensstifter...", so steht es in der Heiligen Schrift, bekannt auch als Bibel und daran können auf auf wirtschaftliche Vorteile bedachte Lobbyisten nichts ändern.
Wir alle brauchen mutige Stimmen, wie die von Bischöfin Dr. Margot Käßmann vor allem in Deutschland, auch die Stimmen nicht ganz so bekannter Menschen, um den Auftrag Deutschlands nicht zu vergessen, dem Frieden in dieser WELT zu dienen.
Ohne Zweifel, wer ernsthaft für FRIEDEN ist, sollte dem Beispiel von Dr. Margot Käßmann folgen und es sich wagen auch öffentlich die STIMME für FRIEDEN in der Welt, in Deutschland und in der Welt zu erheben. Menschen die FRIEDEN wünschen und wollen, sind keine Kriegs-Verbrecher.
(c) 2006 - 2010 by Regionalhilfe.de, Medien- und Hilfs-Projekte, regional, gegründet 2006 von Andreas Klamm Sabaot, französisch-deutscher Journalist Rundfunk-Journalist, Autor von 9 Büchern, Fernseh- Radio- und Film-Produzent seit 1984. Liberty and Peace NOW Human Rights Reporters, Vorderpfalz aktuell, Radio- und TV-Magazin seit 1984, Stadtmagazin Ludwigshafen, Radio- und TV-Magazin
seit 1984.
Telefon 0049 6236 416 802, Mobil Tel. 0049 178 817 2114.